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Alle Förderungen vom Bund

BUNDESFÖRDERUNGEN - Zuständige Stellen, klimarelevante Programme und Schlüssel- Institutionen

Kommunalkredit Public Consulting GesmbH (KPC)

Seit 1993 managt die KPC im Auftrag des Lebensministeriums (Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) die Umweltförderung des Bundes, darunter die betriebliche Umweltförderung. Zusätzlich zu dieser Tätigkeit kümmern sich die Mitarbeiter der KPC auch um die Abwicklung der Förderungsprogramme des KLIEN (Klima – und Energiefonds) sowie auch einiger Bundesländer.

Aktuell erstellt die KPC Gutachten und Fördervorschläge für Biomasse- und Biogas-Projekte im Auftrag des Landes Niederösterreich. Die Länder Salzburg und Tirol haben die KPC mit der Abwicklung einiger Umweltförderungsprogramme beauftragt. Konkret sind dies in Salzburg, die "Salzburger Förderung von Biomasse-Fernwärmeprojekten" als auch die sog. KLUP-Förderung (Klima- und Umweltpakt Salzburg (KLUP)). In Tirol sind das div. Projekte zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen.

Nachstehend erhalten Sie wertvolle Informationen zu den derzeitigen (Stand: Jänner 2016) bundesweiten staatlichen FÖRDERAKTIONEN betreffend:
- Sanierung (Dämmung, Fenster+Türentausch)
- Umstellung des veralteten Heizsystems auf ein modernes umweltschonendes und energiesparendes System)
- Neuerrichtung von Pellet- und Hackgut-Zentralheizungsgeräten und Pelletkaminöfen, sowie einer Photovoltaik- und/oder thermischen Solaranlage.

ACHTUNG! Bundesförderungen sind nicht unerschöpflich! Ist der Fördertopf leer, können Anträge zwar gestellt, doch mit einer staatlichen Subvention kann erst wieder im Folgejahr, im Rahmen einer "neuen" Förderaktion, gerechnet werden. Zuweilen kommt es auch durchaus vor, dass bereits ab der Jahresmitte kein Geld mehr vorhanden ist. Eine ehestmögliche Einreichung ist somit überaus empfehlenswert.

Förderaktion für Thermische Gebäudesanierung (der sog. Sanierungsscheck 2016)

Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Förderungsfähig sind umfassende Sanierungen nach klimaaktiv Standard bzw. gutem Standard sowie Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs von mind. 50 % führen. Erstmals werden im Rahmen des "Sanierungsscheck für Private" besonders nachhaltige und vorbildliche Sanierungsprojekte als "Mustersanierungen" mit einer erhöhten Förderung unterstützt.

Die Förderung beträgt je nach Sanierungsart zwischen 3.000 Euro und 8.000 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen darüber hinaus ein Zuschlag von max. 1.000 Euro in Anspruch genommen werden. Insgesamt (inkl. Zuschlag) können max. 30 % der förderungsfähigen Kosten gefördert werden.

Einreichen können ausschließlich natürliche Personen. Bitte beachten Sie, dass der Förderungsantrag vor Umsetzung der Maßnahmen gestellt werden muss. Die Förderungsaktion 2016 startet mit 03.03.2016. Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind.

Förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen:

    • Dämmung der Außenwände
    • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
    • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
    • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
    • Nur bei Mustersanierungen: Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe,
    Nah-/Fernwärme, thermische Solaranlage

Alle Förderungen für Betriebe, Gemeinden und Privatpersonen

HinweisfingerAlle Förderungen... sind eine Zusammenfassung von Förderungen die von der www.umweltförderung.at vergeben werden und deren Abwicklung und Einreichung findet über die Kommunal Kredit statt. Auf die hier verlinkt wurde.

Energiesparmeister Tipp:

KLIEN (Klima- und Energiefonds)

Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 von der österreichischen Regierung ins Leben gerufen und unterstützt seitdem alle möglichen Klimaschutzprojekte, vor allem jene, die der nachhaltigen Energieversorgung dienen. Jährlich stehen dem Fonds rund 150 Mio. Euro zur Verfügung. Über die Hälfte dieser Fördergelder wird von der Kommunalkredit Public Consulting GesmbH (KPC) im Auftrag des KLIEN abgewickelt. Mit dem Rest werden innovative umweltrelevante Projekte (sog. Leuchtturmprojekte) und Privatförderungsprogramme finanziert.

Auf der offiziellen Seite des KLIEN werden alle laufenden, geplanten und abgeschlossenen KLIEN- Förderungsprogramme für Betriebe aber auch Private aufgelistet.

Hinweisfingerhttp://www.klimafonds.gv.at/

klima:aktiv

klima:aktiv ist eine 2004 gestartete Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Umgesetzt wird klima:aktiv von der österreichischen Energieagentur. Diese managt die verschiedenen klima:aktiv-Programme (z.B. klima:aktiv Gebäudestandard : subventionierte, individuelle Beratung und Qualitätssicherung für den Neubau und die Gebäudesanierung, nawaro markt: fördert die nachhaltige Nutzung nachwachsender Rohstoffe, … uvm.)

Förderungen des Klima- und Energiefonds im Jahr 2016

Bundesweite Photovoltaik Investitionsförderung für Private Anlagen (bis 5 kWp)
Förderstart: 23. Februar 2016 (Förderende 14. Dezember 2016) Förderbudget: 8,5 Millionen Euro Gefördert werden private PV-Anlagen mit einer Leistung bis max. 5 kWp.
Förderberatung: Kommunalkredit Public Consulting GmbH Serviceteam Photovoltaik Tel. (+43 1) 31631-730

Bundesweite Photovoltaik Investitionsförderung für Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
Förderung von Photovoltaikanlagen in der Land- und Forstwirtschaft in der Größe von 5 kW bis 30 kW. 2016 stehen insgesamt 6,6 Millionen Euro für das Förderprogramm zur Verfügung. (bis 15.11.2016 Laufzeit)

Förderaktion für die Errichtung von Pellet- und Hackgut-Zentralheizungsgeräten und Pelletkaminöfen.
Förderberatung: Kommunalkredit Public Consulting GmbH Serviceteam Holzheizungen Tel. (+43 1) 31631-740

Förderaktion für die Errichtung von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und Beheizung.
Förderberatung: Kommunalkredit Public Consulting GmbH Serviceteam Solaranlagen Tel. (+43 1) 31631-737

Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend bis 30.11.2016 möglich. Die Einreichung verläuft online in einem zweistufigen Verfahren.

Aktualisiert 01.03.2016